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Die Geschichte von Zeltingen-Rachtig

Rosenburg Zeltingen-Rachtigzoom
Rosenburg Zeltingen-Rachtig

Erste urkundliche Erwähnungen gibt es erst 1085 unserer Zeitrechnung. Der Ursprung der beiden Orte ist jedoch weit früher anzusetzen. Mit Sicherheit gehen beide Orte auf eine keltische Gründung zurück, wie es die Ortsnamen zum Ausdruck bringen. So hieß zum Beispiel Zeltingen im Mittelalter „Celtanc” und Rachtig „Raptacum”. Im Übrigen sind das Moselufer und die Höhen über Zeltingen-Rachtig nachweisbar schon um 3.500 v. Chr. begangen und bewohnt worden. Die Rosenburg oder Kunibertsburg oberhalb von Zeltingen führt auf eine wichtige Spur. Beide Orte hatten bis zum frühen 19. Jahrhundert eine Sonderstellung inmitten der Trierer Lande. Zeltingen-Rachtig war eine politische Enklave des Erzbistums Köln. Diese Tatsache spricht man Erzbischof Kunibert von Köln (623 – 663) zu, dessen Geburtsstätte die Burg bei Zeltingen nach alter Überlieferung sein soll. Ihm ist es zu verdanken, dass Zeltingen-Rachtig seit dem frühen siebten Jahrhundert bis zur Zeit der Franzosenherrschaft „churkölnisch” blieb.

Wollen Sie mehr über die Geschichte der beiden Orte  und über das Leben in einem Moseldorf vom Mittelalter bis zur Neuzeit erfahren, empfehlen wir Ihnen eine Wanderung über den Kulturweg: „Von Kurköln zu den Deutschherren".

Wenn Sie mehr zur Geschichte und zu Geschichten aus Zeltingen-Rachtig lesen möchten, schauen Sie mal hier, im Blog von Werner Weber.